Im September 2025 seien noch 9.126 Asylerstanträge verzeichnet worden. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspreche das einem Rückgang von rund 55 Prozent. Im September 2024 seien es 18.113 Erstanträge gewesen. Im Vergleich dazu betrage der Rückgang rund 80 Prozent, berichtet die Zeitung weiter.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) führt die Entwicklung auf die verschärfte Migrationspolitik der Bundesregierung zurück. "Der niedrigste Stand der Asylzahlen seit 14 Jahren ist das Ergebnis unserer Migrationswende: mit Kontrolle, Kurs und klarer Kante drängen wir die Zuwanderung massiv zurück - und entlasten unsere Kommunen spürbar. Beim Migrationsgipfel in München beraten wir mit den EU-Migrations- und Innenministern, wie wir diesen Kurs auf europäischer Ebene konsequent fortsetzen", sagte Dobrindt der "Bild am Sonntag".