Amokalarm an Langwedeler Oberschule durch technischen Defekt ausgelöst

Amokalarm an Langwedeler Oberschule durch technischen Defekt ausgelöst - (Foto: Polizei (Archiv))
Langwedel - Nach einem Amokalarm an der Oberschule am Goldbach in Langwedel hat die Polizei am Morgen keine Gefährdungslage festgestellt. Das teilte die Polizeiinspektion Verden/Osterholz mit.

Der Alarm wurde gegen 08:30 Uhr ausgelöst. Innerhalb kürzester Zeit waren zahlreiche Polizeikräfte vor Ort, auch Rettungskräfte begaben sich vorsorglich in Bereitschaft. Der Bereich rund um die Schule wurde großräumig abgesperrt.

Zeitgleich betraten Polizeikräfte das Schulgebäude, um eine mögliche Gefährdung auszuschließen. Während des Einsatzes blieben die Schüler und Lehrer in den Klassenräumen, bis die Polizei das Gebäude vollständig durchsucht hatte.

Viele besorgte Eltern kamen zum Schulgelände. Für sie wurde im Nahbereich eine Elternsammelstelle eingerichtet, an der ein enger Informationsaustausch und eine Betreuung gewährleistet waren. Gegen 10:30 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden.

Hinweise auf einen Amok- oder Bedrohungssachverhalt konnten nicht festgestellt werden. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für Personen in der Schule oder auf dem Schulgelände.

Im weiteren Verlauf wurden die Klassenräume geordnet geräumt. Die Schüler wurden außerhalb des Schulgebäudes an ihre Eltern übergeben.

Für die anschließende Betreuung standen Notfallseelsorger und Polizeikräfte zur Verfügung. Im Nachgang konnte die Ursache für den ausgelösten Alarm unter anderem mit Hilfe eines Technikers ermittelt werden. Es handelte sich um einen technischen Defekt der Alarmanlage.

Eine vorsätzliche Alarmauslösung oder eine Manipulation der Anlage können nach derzeitigem Stand ausgeschlossen werden.


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