Aluminiumproduktion in Nordrhein-Westfalen steigt erneut

Aluminiumproduktion in Nordrhein-Westfalen steigt erneut - (Foto: Stahlproduktion (Archiv))
Düsseldorf - Die Produktion von Aluminium und Halbzeug in Nordrhein-Westfalen ist 2025 gestiegen. In 46 produzierenden Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes sind 2,9 Millionen zum Absatz bestimmte Tonnen Aluminium und Halbzeug hergestellt worden, teilte der Landesbetrieb IT.NRW am Freitag mit.

Das entspricht einem Anstieg von 3,2 % gegenüber 2024 und einem Rückgang von 7,6 % gegenüber 2015. Der nominale (also nicht preisbereinigte) Absatzwert lag im Jahr 2025 bei 5,7 Milliarden Euro. Damit war er 4,2 % höher als im Vorjahr und 22,4 % höher als 2015. Es entfielen im letzten Jahr rund 78 % der genannten Absatzproduktion auf Halbzeug aus Aluminium, wie z. B. Pulver, Stangen, Draht, Bleche, Bänder und Folien, und 22 % auf Aluminium in Rohform, Aluminiumlegierungen und Aluminiumoxid. Auch die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2026 zeigen eine positive Entwicklung bei der Produktion von Aluminium und Halbzeug daraus.

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Absatzmenge um 6,1 % und der Absatzwert um 14,6 % auf 1,6 Millionen Tonnen bzw. 3,4 Milliarden Euro. Rund 89 % der nordrhein-westfälischen Absatzmenge und 75 % des Absatzwertes stammten aus Betrieben im Regierungsbezirk Düsseldorf. Bundesweit wurde 2025 Aluminium und Halbzeug daraus mit einem nominalen Absatzwert von 13,8 Milliarden Euro hergestellt. Der Anteil von Betrieben aus NRW am bundesweiten Absatzwert lag nahezu unverändert bei 41,4 %.


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