Umfangreiche Ermittlungen der Mordkommission (LKA 41) und der Staatsanwaltschaft Hamburg, insbesondere Aussagen von Tatzeugen und die Auswertung von Videobildern, führten auf die Spur des 37-jährigen tatverdächtigen Irakers. Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin einen internationalen Haftbefehl gegen den Mann. Türkische Behörden nahmen den 37-Jährigen im Rahmen einer Kontrolle wegen eines Verstoßes gegen die Aufenthaltsbestimmungen vorläufig fest.
Am vergangenen Freitag wurde er nach Deutschland abgeschoben und aufgrund des bestehenden Haftbefehls dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt. Die Ermittlungen der Mordkommission (LKA 41) und der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft Hamburg dauern weiter an.