Ein 35-jähriger Mann hat am Donnerstagabend in einem Regionalzug am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt mehrere Straftaten begangen. Wie die Bundespolizeiinspektion Stuttgart mitteilte, soll der griechische Staatsangehörige einen Zugbegleiter mehrfach bedroht und beleidigt haben. Nach Angaben der Bundespolizei führte ein 26-jähriger Zugbegleiter gegen 20:00 Uhr auf der Fahrt vom Hauptbahnhof Stuttgart in Richtung Reutlingen Fahrscheinkontrollen durch. Kurz vor dem Halt am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt soll der 35-Jährige keinen Fahrschein besessen und sich geweigert haben, sich auszuweisen.
Als mehrere Reisende dem Zugbegleiter zur Hilfe kamen, soll der Mann auch sie bedroht und beleidigt haben. Weiter teilte die Bundespolizei mit, dass eine unbeteiligte 41-jährige Deutsche aufgrund des lautstarken und aggressiven Auftretens des Mannes eine Panikattacke erlitt. Der Rettungsdienst musste die Frau medizinisch versorgen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen den Verdächtigen am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt an. Da er sich auch gegenüber den Beamten aggressiv zeigte, wurde er gefesselt und zur Dienststelle gebracht. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung und der Beleidigung ein.