Nach der Gewalttat auf dem Schulcampus in Gosen-Neu Zittau haben die Schulen am Freitag den Unterricht ausgesetzt. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport teilte mit, dass Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) den Betroffenen vor Ort jede notwendige Unterstützung zugesagt hat. Angehörige, Freunde und Kollegen der beiden Getöteten hätten sein tiefes Mitgefühl.
Auf dem Campus befinden sich weiterführende Schulen des freien Trägers Docemus, die öffentliche Grundschule "An der Spree" und eine Kita mit Hort in Trägerschaft der Gemeinde.
Die Familien konnten ihre Kinder nach Angaben des Ministeriums selbst zu Hause betreuen, der Großteil habe das getan. Die Lehrkräfte der Grundschule waren vollzählig vor Ort, betreuten die Kinder in Gruppen und gaben ihnen Raum zum Spielen, Austauschen und Anvertrauen. Das Staatliche Schulamt Frankfurt (Oder) schickte ein Notfallteam mit Schulpsychologen zum Campus, weitere Unterstützung kam von der Notfallseelsorge und der Unfallkasse Berlin-Brandenburg.
Die Schulräte unterstützen die Schulleitungen bei der Organisation des Schulbetriebs in der Ausnahmesituation. Das Notfallteam ist nach Ministeriumsangaben auch in der kommenden Woche präsent. Die Grundschule wird ab Montag wieder regulären Unterricht anbieten, aber weiterhin auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen. Am Rand des Campus wurde ein Ort zur Anteilnahme eingerichtet, die Notfallseelsorge bleibt über das Wochenende vor Ort ansprechbar.
Nach Gewalttat auf Schulcampus in Gosen-Neu Zittau - Ministerium sichert Unterstützung zu
über dts Nachrichtenagentur
28. August 2026 - 14:30 Uhr
Von Sandra Will - Brandenburg