Brandenburgs Obstbauern rechnen nach zwei nicht zufriedenstellenden Jahren mit einer guten Apfelernte. Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg teilte mit, dass rund 22.800 Tonnen Äpfel erwartet werden. Im Vorjahr lag die Ernte bei rund 16.600 Tonnen.
Nach einer ersten Schätzung wird mit einem Ertrag von knapp 310 Dezitonnen je Hektar gerechnet.
Damit liegt der erwartete Ertrag über dem Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025 von 229 Dezitonnen je Hektar. Zuletzt wurden 2018 mit 321 Dezitonnen je Hektar und 2022 mit 325 Dezitonnen je Hektar Erträge von mehr als 300 Dezitonnen je Hektar erreicht.
Die Ernteerträge fallen regional sehr unterschiedlich aus und liegen zwischen 30 und 400 Dezitonnen je Hektar. In diesem Jahr wurden weniger Frostschäden gemeldet, jedoch führte das kalte Frühjahr zu einer verspäteten Blüte. Die Hitzewelle im Juni setzte den Apfelbäumen ebenfalls zu. Mit einer Anbaufläche von 735 Hektar ist die Apfelproduktion der bestimmende Faktor des Brandenburger Obstanbaus, jedoch ist diese Fläche weiter rückläufig. 2025 wurden Äpfel auf 755 Hektar angebaut. Die Hauptanbaugebiete befinden sich in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark, Märkisch-Oderland sowie in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder). Elstar, Gala, Pinova und Jonagold gehören zu den führenden Tafelobstsorten.
Brandenburg rechnet mit überdurchschnittlicher Apfelernte
über dts Nachrichtenagentur
13. August 2026 - 11:35 Uhr
Von Sandra Will - Brandenburg