BSW fordert Stopp der Truppenausbildung in Klietz und Altengrabow

BSW fordert Stopp der Truppenausbildung in Klietz und Altengrabow - (Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv))
Die Brandenburger BSW-Landesvorsitzende Friederike Benda hat den sofortigen Stopp der Ausbildung ukrainischer Truppen auf den Truppenübungsplätzen Klietz und Altengrabow gefordert. Das teilte Benda am Freitag in Potsdam mit. Anlass sind Medienberichte über flüchtende ukrainische Rekruten von ostdeutschen Truppenübungsplätzen. Benda kritisierte, dass ukrainische Männer auf den Plätzen ausgebildet würden, nachdem einige von ihnen zuvor auf offener Straße mit Gewalt in Rekrutierungsbusse gezerrt worden seien.
Die Bundesregierung mache sich zur Erfüllungsgehilfin einer brutalen Zwangsmobilisierung, bei der ukrainische Männer an der Front verheizt würden, während Wohlhabende sich freikaufen könnten. Die Standorte wie Klietz seien zentrale Drehkreuze im Rahmen der EU-Mission EUMAM und spielten eine Schlüsselrolle bei der Schulung ukrainischer Soldaten an westlichen Waffensystemen. Die Landesvorsitzende erklärte, dieses Vorgehen verlängere den Krieg, koste immer mehr ukrainischen Männern das Leben und ziehe gravierende Risiken für die Sicherheit und Stabilität in Brandenburg nach sich. Wer Deutschland immer mehr zur Zielscheibe und Kriegspartei mache, setze den Frieden der eigenen Bevölkerung aufs Spiel. Die Ausbildung ukrainischer Truppen auf deutschem Boden müsse sofort gestoppt werden; nötig seien diplomatische Initiativen für einen Waffenstillstand.

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