Es sei nicht zu ertragen, wenn die SPD-Parteichefs ein derartiges Überschreiten "aller roten Linien für Demokraten" passieren ließen. "Eine Regierung in der Hauptstadt unter Führung der SED-Nachfolger wäre ein Achsbruch für die Integrität der Bundesrepublik", so der Kulturstaatsminister weiter.
"Wenn die SPD dieser Linkspartei als Steigbügelhalter an die Macht verhelfen sollte, dann wäre das auch eine Belastung auch für die Koalition im Bund", sagte Weimer. Man habe im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass man "auf allen Ebenen jede Zusammenarbeit" mit Extremisten ausschließen. Man solle sich daran halten, so der Kulturstaatsminister weiter.
Ein Bündnis mit dieser Berliner Linken, "wäre eine Attacke auf den Zusammenhalt der politischen Mitte und die politische Kultur der Bundesrepublik".