Polizist bei Festnahme in Berlin-Friedrichshain verletzt

Polizist bei Festnahme in Berlin-Friedrichshain verletzt - (Foto: Motorrad-Polizist (Archiv))
Berlin - Ein Polizist ist bei der Festnahme eines 20-Jährigen in Berlin-Friedrichshain verletzt worden. Das teilte die Polizei Berlin mit.

Der 20-Jährige steht im Verdacht, zuvor eine gefährliche Körperverletzung begangen zu haben. Gegen 3:30 Uhr trafen Beamte einer Brennpunkt- und Präsenzeinheit den 20-Jährigen an der Warschauer Brücke an. Weil der Tatverdächtige in Richtung seines Gürtels griff, brachten sie ihn aus Eigensicherungsgründen zu Boden und nahmen ihn fest.

Am Boden, beim Aufrichten, das nur unter erhöhtem Kraftaufwand der Beamten möglich war, und beim Verbringen zu einem Gefangenentransporter leistete er wiederholt Widerstand. Er trat kraftvoll gegen das Schienbein eines Polizisten, führte ruckartige Kopfstöße aus und verletzte denselben Beamten an der Schulter.

Außerdem biss er einen Polizisten in den Finger. Der verletzte Beamte musste seinen Dienst beenden. Im Polizeigewahrsam setzte der Festgenommene bei der Identitätsfeststellung seinen Widerstand fort.

Dieser konnte nur durch körperlichen Zwang gebrochen werden. Weil nicht auszuschließen war, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, musste er sich einer staatsanwaltschaftlich angeordneten Blutentnahme unterziehen.

Danach kam er auf freien Fuß. Während des gesamten Einsatzes beleidigte er die Beamten.

Die Ermittlungen wegen Beleidigung, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte übernahmen die örtlich zuständigen Abschnittskommissariate. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) führt die Ermittlungen zur vorausgegangenen gefährlichen Körperverletzung.


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