Polizei Berlin ermittelt nach Sachbeschädigungen an Wahlplakaten

Polizei Berlin ermittelt nach Sachbeschädigungen an Wahlplakaten - (Foto: Polizistin (Archiv))
Die Polizei Berlin ist gestern und in der vergangenen Nacht zu mehreren Sachbeschädigungen an Wahlplakaten im Zusammenhang mit der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin alarmiert worden. Wie die Polizei mitteilte, übernimmt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes in allen Fällen die Ermittlungen. In Schöneberg beobachtete gegen 17:15 Uhr ein Zeuge eine Frau, die ein an einer Laterne an der Wexstraße/Innsbrucker Straße/Innsbrucker Platz befestigtes Plakat herunterriss. Die 54-Jährige wurde von alarmierten Einsatzkräften angetroffen; nach der Feststellung ihrer Personalien wurde sie entlassen. Im Ortsteil Lübars bemerkte gegen 2:45 Uhr ein Mann zwei tatverdächtige Personen, die ein Wahlplakat von einer Straßenbeleuchtung entfernten und beschädigten.
Die 20-jährige Frau und der 20-jährige Mann konnten zunächst flüchten, wurden aber bei der Nahbereichsabsuche von Einsatzkräften gestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide entlassen. Gegen 2:50 Uhr wurde der Polizei in Charlottenburg-Nord ein brennendes Wahlplakat gemeldet. Eine Zeugin hatte am Reichweindamm einen Mann beobachtet, der mehrfach gegen eine Straßenlaterne getreten und anschließend das dort angebrachte Plakat in Brand gesetzt hatte. Durch das Feuer wurde eine Seite des Doppelplakats zerstört, die Laterne wurde durch die Tritte beschädigt. Als Feuerwehr und Polizei eintrafen, war das Feuer bereits erloschen; die Absuche nach dem flüchtigen Täter blieb erfolglos.

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