Der bei einem Verkehrsunfall am 27. August lebensbedrohlich verletzte Motorradfahrer ist am Freitagnachmittag in einem Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei Berlin mit. Die Angehörigen des 34-Jährigen wurden benachrichtigt. Der Mann war am Donnerstagabend gegen 19:15 Uhr auf der linken Fahrspur der BAB 111 in Richtung Rastplatz Stolper Heide unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Schulzendorfer Straße soll er sein Motorrad stark beschleunigt und dabei die Kontrolle verloren haben. Anschließend prallte er gegen die linke Seite eines vor ihm fahrenden Pkw, der dadurch auf die rechte Spur gedrängt worden sein soll.
Durch die Kollision kam das Motorrad ins Schlingern, und der 34-Jährige prallte samt Maschine gegen die Mittelleitplanke. Nach dem Sturz auf die Fahrbahn erlitt der Motorradfahrer lebensbedrohliche Verletzungen an Kopf und Beinen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Das Motorrad schlitterte noch etwa 30 Meter weiter. Die BAB 111 blieb für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme bis etwa 23:30 Uhr gesperrt. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt. Ein Unfallgutachter und Spezialisten des Kriminaltechnischen Instituts wurden hinzugezogen.