Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) erhält von 2027 bis 2030 jährlich mindestens 54,55 Millionen Euro. Das teilte die Landesregierung am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Potsdam mit.
Das Land Brandenburg übernimmt davon rund 19,58 Millionen Euro, der Bund rund 22,56 Millionen Euro und das Land Berlin rund 12,41 Millionen Euro. Zusätzlich stellt Brandenburg jährlich 800.000 Euro zur Beseitigung des Parkpflegedefizits bereit, um den Eintritt in die Parks der Stiftung zu vermeiden.
Kulturministerin Manja Schüle begrüßte die Entscheidung und verwies auf Belastungen der Anlagen durch den Klimawandel sowie eine intensivere Freizeitnutzung. Zugleich steigt die vertraglich abgesicherte Förderung des Landes von rund 17 auf knapp 20 Millionen Euro jährlich.
Die 1995 gegründete Stiftung beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter und betreut über 30 Museumsschlösser, rund 750 Hektar Garten- und Parkflächen sowie weitere Gebäude in Berlin und Brandenburg. Viele Liegenschaften gehören seit 1990 zum UNESCO-Welterbe. Das neue Abkommen soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten und das bisherige ersetzen, das jährlich rund 48 Millionen Euro vorsah. Zusätzlich erhält die SPSG bis 2030 weitere 400 Millionen Euro aus einem Sonderinvestitionsprogramm.
Mindestens 54,55 Millionen Euro für die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
über dts Nachrichtenagentur
08. September 2026 - 14:55 Uhr
Von Sophie Neumann - Berlin