Er begründete seine Kritik unter anderem mit Vorfällen im Jugendflügel der Partei, mit israelfeindlichen Demonstrationsaufrufen und der Anwesenheit eines PFLP-Aktivisten auf einer Wahlfeier. "Das ist kein Ausrutscher. Das ist ein Muster."
Die Partei könne nicht behaupten, jüdische Räume zu schützen, während sie der Polizei Mittel entziehen wolle und die Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) von Antisemitismus ablehne. Diese sei das Standardinstrument zur Identifizierung und Bekämpfung von Judenhass.
"Wir fordern alle Parteien auf, eine Brandmauer gegen Antisemitismus zu errichten, bis echte Taten - und nicht nur Worte - folgen", verlangte der Diplomat. "Man kann Hass nicht bekämpfen, während man ihm eine Plattform bietet."