Geplante Nachbeschriftung an Gräberanlage in Berlin-Pankow war keine Straftat

Geplante Nachbeschriftung an Gräberanlage in Berlin-Pankow war keine Straftat - (Foto: Polizeiauto (Archiv))
Berlin - Die am 29. September festgestellten schwarzen Beschmierungen mehrerer Grabplatten auf einem Friedhof in Berlin-Niederschönhausen haben sich als geplante Nachbeschriftungsarbeiten einer Steinmetzfirma herausgestellt. Das teilte die Polizei Berlin am Freitag mit. Die Verantwortlichen der Gräberanlage hatten ein Steinmetzunternehmen mit Nachbeschriftungsarbeiten beauftragt.

Für diese Arbeiten musste die Firma die Grabplatten mit schwarzer Farbe einstreichen. Somit liegt keine Straftat vor. In der Erstmeldung am 30. September hieß es, Unbekannte hätten eine Gräberanlage in Niederschönhausen beschmiert.

Nach einem Hinweis hätten Einsatzkräfte gegen 15 Uhr mehrere mit schwarzer Farbe beschmierte Grabplatten eines Ehrenhaines für Verfolgte des Nationalsozialismus auf einem Friedhof an der Straße Am Bürgerpark festgestellt und die Beschädigungen dokumentiert. Wegen des Verdachts der gemeinschädlichen Sachbeschädigung hatte der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen geführt.


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