Diese Maßnahmen zeigten nach Angaben der Fraktion offenbar bereits vor ihrer Umsetzung eine abschreckende Wirkung. Der mietenpolitische Sprecher der Linksfraktion, Niklas Schenker, erklärte, dreiste Vermieter senkten angesichts einer starken Linken im vorauseilenden Gehorsam ihre illegalen Mieten. Das sei eine gute Nachricht für alle Berliner.
Die Linke werde jede Möglichkeit nutzen, um Wohnen wieder bezahlbar zu machen und Mietwucher zu stoppen. In einer Regierung wolle sie ab dem ersten Tag dafür sorgen, dass die Mietabzocke in der Stadt ein Ende finde.
Mit einer neuen Behörde wolle sie gegen illegale Mieten und dreiste Vermieter vorgehen, die Beratungsangebote für Mieter deutlich ausbauen und mit einem Sicher-Wohnen-Gesetz dafür sorgen, dass mehr Wohnungen bezahlbar vermietet werden. Schenker verwies darauf, dass es kein Zufall sei, dass die Linke in den vergangenen Jahren viel Vertrauen beim Thema bezahlbares Wohnen aufgebaut habe. Mit Sprechstunden und Mieterversammlungen setze sie sich bereits jetzt dafür ein, dass viele Mieter ihre Rechte durchsetzen könnten.
In Friedrichshain-Kreuzberg zeige die Linke-Stadträtin Regine Sommer-Wetter, wie erfolgreich gegen Mietpreisüberhöhungen vorgegangen werde. An dreiste Vermieter appellierte er, die Signale zu hören: Wenn die Linke regiere, müssten sie sich warm anziehen.