Berliner Staatsschutz ermittelt nach brennenden Wahlplakaten in Mahlsdorf, Köpenick und Wilmersdorf

Berliner Staatsschutz ermittelt nach brennenden Wahlplakaten in Mahlsdorf, Köpenick und Wilmersdorf - (Foto: Polizeiauto (Archiv))
Berlin - In Berlin sind am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch mehrere Wahlplakate zur Wahl zum Abgeordnetenhaus beschädigt oder in Brand gesetzt worden. Wie die Polizei Berlin mitteilte, hat in allen Fällen der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

Betroffen waren Plakate in Mahlsdorf, zweimal in Köpenick und in Wilmersdorf. Gegen 20:20 Uhr sind Einsatzkräfte zu einem brennenden Wahlplakat nach Mahlsdorf gerufen worden. An einem Laternenmast an der Giesestraße fanden sie das noch brennende Plakat einer Partei vor, die ebenfalls alarmierte Feuerwehr löschte den Brand.

Rund eineinhalb Stunden später, gegen 22:00 Uhr, alarmierten Zeugen die Polizei nach Köpenick, wo ein Plakat an einem Lichtmast an der Kreuzung Brassenpfad/Grüne Trift angebracht war und brannte. Sie löschten es mit Bordmitteln. Gegen 23:15 Uhr bemerkte ein Zeuge in Köpenick zwei dunkelgekleidete Personen, die an einem Lichtmast an der Dregerhoffstraße ein Wahlplakat anzündeten und anschließend flüchteten.

Die daraufhin alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen. Verletzt wurde niemand. In Wilmersdorf sah die Besatzung eines Einsatzwagens gegen 1:25 Uhr während einer Streifenfahrt auf der Uhlandstraße zwei dunkelgekleidete Personen, die ein Großformatplakat einer Partei umgestoßen hatten.

Als die beiden die Einsatzkräfte bemerkten, flüchteten sie und entkamen bislang unerkannt. Das Plakat konnte nicht wieder aufgestellt werden, da die Verankerungen herausgerissen worden waren.


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