Berliner Lageso richtet Hotline für Betroffene des CSD-Anschlags ein

Berliner Lageso richtet Hotline für Betroffene des CSD-Anschlags ein - (Foto: Psychosoziale Notfallversorgung am 27.07.2026)
Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) hat eine Telefon-Hotline für Betroffene des Terroranschlags auf den Christopher Street Day eingerichtet, teilte die Behörde am Dienstag mit. Die Hotline ist unter der Nummer 030 90229 6300 von Montag bis Freitag zwischen 7:30 und 16:00 Uhr erreichbar. Das Angebot richtet sich an Menschen, die unmittelbar oder mittelbar von dem Anschlag am 25. Juli betroffen sind. Die Beratung ist kostenfrei und vertraulich. Sie informiert über Leistungen des Sozialen Entschädigungsrechts für Opfer von Gewalttaten und terroristischen Straftaten.
Besonders hingewiesen wird auf die Hilfen der Traumaambulanzen, die eine frühzeitige psychotherapeutische Unterstützung ermöglichen. Angesprochen werden unter anderem unmittelbar Verletzte, Personen, die den Anschlag miterlebt haben und psychisch belastet sind, sowie Angehörige und Nahestehende von Betroffenen und Hinterbliebenen. Senatorin Cansel Kiziltepe (SPD) betonte: "Der Terroranschlag auf den CSD hat uns alle tief erschüttert und schockiert. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Menschen, die den Anschlag miterleben mussten oder deren Angehörige und Freunde, die direkt betroffen sind, schnelle psychologische Hilfe und Beratung bekommen." Matthias Merx, kommissarischer Präsident des Lageso, erklärte: "Das Lageso setzt alles daran, die Betroffenen so schnell und unbürokratisch wie möglich zu unterstützen." Bei akuten psychischen Krisen oder medizinischen Notfällen wird empfohlen, den Rettungsdienst unter 112 oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 zu verständigen.

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