Berliner Investor um 1,03 Millionen Euro betrogen – Anklage erhoben

Berliner Investor um 1,03 Millionen Euro betrogen – Anklage erhoben - (Foto: Polizei (Archiv))
Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 68-jährigen Mann erhoben. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, soll er einen Berliner Investor um 1.030.000 Euro betrogen haben. Der Mann muss sich nun vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten. Nach den Ermittlungen soll der Angeschuldigte am 24. August 2023 als Vertreter einer bayerischen Immobiliengesellschaft einen Vertrag mit einer Berliner Immobilienentwicklungsgesellschaft geschlossen haben.
Gegenstand war eine Einlageninvestition in Höhe von 1.030.000 Euro, die nach Ablauf der Laufzeit zuzüglich einer Gewinnbeteiligung zurückgezahlt werden sollte. Zur Absicherung soll er sich persönlich für die Rückzahlung verpflichtet und der sofortigen Zwangsvollstreckung in sein gesamtes Vermögen unterworfen haben. Anschließend soll das Geld gezahlt worden sein. Allerdings soll der Mann eine Woche zuvor in einem Zwangsvollstreckungsverfahren eine Vermögensauskunft abgegeben haben, aus der hervorging, dass er über kein pfändbares Vermögen verfügte. Dies soll er dem Investor bewusst verschwiegen haben. Die vertraglich vereinbarte Rückzahlung des Geldes zuzüglich der Gewinnbeteiligung soll letztlich nicht erfolgt sein.

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