Berliner Buchhandlungspreis wird ab 2027 vergeben

Berliner Buchhandlungspreis wird ab 2027 vergeben - (Foto: Buchhandel (Archiv))
Berlin bekommt ab 2027 einen Buchhandlungspreis. Das teilte die Senatsverwaltung für Wirtschaft am Mittwoch mit. Mit dem neuen Preis werden künftig jährlich sechs unabhängige Buchhandlungen aus Berlin geehrt, die mit Sortiment, Unternehmenskonzept oder Kulturprogramm überzeugen.
Für die Ausrichtung des ersten Preisjahrgangs und die Vorbereitung stellt die Senatsverwaltung insgesamt 125.000 Euro bereit. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) sagte, mehr als 300 Buchhandlungen bereicherten die Kultur- und Leselandschaft der Stadt. Sie machten Literatur persönlich erlebbar und leisteten einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung. Der Preis solle das Engagement der Buchhändler würdigen und Berlin als Buchhandelsmetropole Nummer 1 in Deutschland stärken. Ausgerichtet und organisiert wird der Preis vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Berlin-Brandenburg. Bewerben können sich unabhängige, inhaber- oder genossenschaftlich geführte Buchhandlungen mit Sitz in Berlin, die höchstens fünf Filialen haben und deren Jahresumsatz unter einer Million Euro liegt. Über die Nominierten und Preisträger entscheidet eine unabhängige sechsköpfige Fachjury. Vergeben werden der mit 20.000 Euro dotierte Große Berliner Buchhandlungspreis sowie zwei weitere Buchhandlungspreise über jeweils 12.000 Euro. Die übrigen drei Buchhandlungen auf der sechs Positionen umfassenden Shortlist erhalten je 5.000 Euro. Die Auszeichnungen werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung übergeben. Weitere Informationen zur Ausschreibung, zum Bewerbungsverfahren, zur Jury und zu den Terminen will die Senatsverwaltung Anfang 2027 bekanntgeben.

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