Zugunfall mit einem Toten in Bestensee

Zugunfall mit einem Toten in Bestensee. Foto von Christian Sappeck/BLP/dpa

Nach dem Zusammenstoß von einem Zug mit einem Auto in Bestensee (Landkreis Dahme-Spreewald) ist die Identität des Toten weiter ungeklärt. Das teilte die Polizei Brandenburg am Samstag mit. Erste Ermittlungen haben laut einem Sprecher ergeben, dass der oder die Autofahrerin trotz eines Rotsignals und geschlossener Halbschranke auf den Bahnübergang gefahren war.

Der Regionalexpress, der am Freitagabend aus Berlin Richtung Cottbus unterwegs war, hatte das Auto mehr als 100 Meter weit mitgeschleift. Nach dem Zusammenstoß war der Wagen in Brand geraten. Der oder die Fahrerin sei vollständig verbrannt. Um den Unfallhergang zu klären, waren am Samstagmorgen noch Ermittler vor Ort.

Zwei Fahrgäste, die im Zug gesessen hatten, waren laut Polizei mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus gekommen. Die restlichen Fahrgäste brachten die Einsatzkräfte bis zu ihrer Weiterreise im Gemeindezentrum von Bestensee unter, hieß es. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mindestens 700.000 Euro.


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