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Wie wir den Alltag mit Glaubenssätzen aus der Kindheit meistern

Wie wir den Alltag mit Glaubenssätzen aus der Kindheit meistern Foto: Beate Grewe

Es sind die Glaubenssätze, die in der Erziehung weitergegeben werden, und die damit verknüpften Erfahrungen prägen das Sein des Menschen. Dabei ist das allzeit Vertraute häufig nicht nur das Einfachste, sondern fühlt sich sicher an und wird übernommen. Schwierig wird es dann, wenn Glaubenssätze aus der Kindheit das Leben im Erwachsenenalter schwer machen. Wie sich diese Manifestierung auf das Leben auswirkt und dass sich festgefahrene Ansichten auch ändern lassen, erklärt Beate Grewe, Expertin für konzeptionelles Coaching.

Die Kindheit: Wegweiser für das ganze Leben

Glaubenssätze aus der Kindheit beeinflussen unser ganzes Leben. Kinder nehmen alles ungefiltert auf und lernen erst im späteren Leben alles bereits Erlernte einzuordnen. Das Umfeld aus der Kindheit ist prägend für jeden Menschen. Die gesprochenen Worte bewirken etwas, sei es positiv oder negativ. Das, was als Kind gehört wurde, kann sich im Erwachsenenalter als bestimmte Verhaltensmuster äußern. Glaubenssätze wie “du kannst nur mit harter Arbeit Geld verdienen“ oder “ein Indianer kennt keinen Schmerz“, oder “das kannst du nicht” werden von Kindern durch Gespräche vom Umfeld wahrgenommen. Der entscheidende Punkt ist, dass Kinder nicht direkt einfach alles adäquat beurteilen und bewerten, sondern jeder Mensch lernt im Laufe des Lebens.

Gesprochene Worte werden mit Erfahrungen verknüpft

Jeder Mensch nimmt aus dem eigenen Kindesalter bestimmte Glaubenssätze auf und verinnerlicht diese. Je nachdem wie jene Glaubenssätze abgespeichert wurden und mit welchen Erfahrungen diese verknüpft sind. Es sind außerdem besonders die kurzen, prägnanten Sätze, welche die Welt klein machen und diese haben Folgen. Dadurch kann sich im späteren Leben beispielsweise ein schlechtes Selbstvertrauen entwickeln, wovon die Ursache nicht bewusst wahrgenommen wird. Im Erwachsenenalter manifestieren sich jene Glaubenssätze aus der Kindheit und es kommen weitere Erfahrungen hinzu, sodass wir unser Verhalten daran anpassen. Somit ist es als Erwachsener noch bedeutend schwieriger etwas auszuradieren. Je nachdem, welche Erfahrungen Eltern zu Kindeszeiten gemacht haben, so werden diese Erfahrungen an die eigenen Kinder weitergegeben. Genau bis zu dem Punkt, an dem wir hinterfragen und unser Verhalten reflektieren. Denn nur wenn etwas bewusst gemacht wird, ist es auch möglich, etwas zu ändern.

Mögliche Auswirkungen bis ins hohe Alter

Die eigene Kindheit wirkt sich auf das ganze Leben aus, auf die Entwicklung, die der Mensch über Generationen hinweg mitbringt und an die nachfolgenden Generationen weitergibt. Als Kind haben wir beispielsweise erfahren, wie wir uns sicher fühlen können. Von Seiten der Eltern, Erziehern, Lehrern und Bezugspersonen aus dem Umfeld. Was beispielsweise bei Warnsignalen zu tun ist, was getan werden sollte. Dabei können allerdings auch unsichere Fähigkeiten in Verbindung gebracht worden sein. Je nachdem, inwiefern ein Glaubenssatz verinnerlicht wurde, so entwickelt sich auch das Verhalten im Erwachsenenalter. Es ist eine Art erlernte Routine, welcher im Erwachsenenalter nachgegangen wird. Sollte diese negativ besetzt sein, so ist es an der Zeit, die eigene Routine zu hinterfragen und passende Lösungen zu erörtern.

Fazit

Wissenschaftlich erwiesen ist, dass das Kindesalter die prägendste Zeit für das ganze Leben bedeutet. Im Erwachsenenalter erkennen wir diese Bedeutung manchmal nicht, sondern nehmen erlernte Glaubenssätze in den Alltag auf, ohne sie zu hinterfragen. Wer diesen natürlichen Vorgang hinterfragt, kann daraus etwas Gutes schöpfen. Das Coaching ist eine Möglichkeit, um auch aus belastenden Alltagssituationen das Beste zu machen.  Beate Grewe.


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