Weltmeister Häßler und Ex-Profi Marx helfen Erdbebenopfern

Weltmeister Häßler und Ex-Profi Marx helfen Erdbebenopfern. Archivfoto: Ralf Hirschberger/dp

Fußball-Weltmeister Thomas Häßler und der ehemalige Bundesliga-Profi Thorben Marx helfen den in Not geratenen Erdbebenopfern in der Türkei. Der aktuelle Berater des Sechstligisten BFC Preußen sowie Co-Trainer Marx lassen sich für ein Meet and Greet versteigern, dessen Erlöse unter anderem den befreundeten Familien von Preußen-Stadionsprecher Yalcin Karaoglan zu Gute kommen, der aus der zerstörten Stadt Antakya stammt. «Für mich war sofort klar, dass ich helfen muss. Mir tut es in der Seele leid, was ihm widerfahren ist», sagte Häßler auf einer Pressekonferenz am Freitagabend. Zuerst hatte die «Bild» darüber berichtet. Über die sozialen Kanäle des BFC Preußen können Angebote bis zum 5. März abgegeben werden. Das höchste Gebot gewinnt, der Sieger wird nach dem Heimspiel der Preußen gegen Stern Marienfelde bekannt gegeben und kann mit den beiden Ex-Profis bei einem Essen über Fußball philosophieren.

Der 49-jährige Karaoglan hat bei dem Unglück vom 6. Februar zwei Familienmitglieder verloren. Seine Mutter und seine Oma konnten aus den Trümmern lebend geborgen werden. «Wenn man dazu persönlichen Kontakt hat, wird die ganze Geschichte noch mal schlimmer», sagte Marx, «keine Frage, dass wir Yalles Heimatstadt unterstützen. Da sieht man, dass Preußen eine Familie ist. Das ist wichtig in schwierigen Zeiten.»

Der Stadionsprecher selbst hat bereits in einer privaten Aktion Spenden gesammelt und diese neben seiner Familie vier weiteren zukommen lassen. Alle Spenden hat Karaoglan dokumentiert, um für Transparenz zu sorgen. Der Verein hat auf seiner Webseite ein Spendenkonto eingerichtet.


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