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Bayerischer Filmpreis für "Amrum" und "Scham" in München vergeben

Bayerischer Filmpreis für "Amrum" und "Scham" in München vergeben - (Foto: Bild: Fatih Akin. Bayerischer Filmpreis für "Amrum" und "Scham" in München vergeben. Foto von dts)

Bei der 47. Verleihung des Bayerischen Filmpreises in München hat die Produktionsfirma bombero international GmbH & Co KG den Hauptpreis in der Kategorie Bester Film für das Drama "Amrum" erhalten. Das teilte die Bayerische Staatsregierung mit. Der mit 100.000 Euro dotierte Preis ging an den Film von Regisseur Fatih Akin, der die Geschichte eines Jungen auf der Nordseeinsel Amrum in der Endphase des Zweiten Weltkriegs erzählt. Die ebenfalls nominierten Filme "Heldin" und "22 Bahnen" erhielten jeweils 50.000 Euro.

In der Kategorie Entdeckung wurden der Schauspieler Til Schindler und die Schauspielerin Heike Hanold-Lynch für ihre Leistungen in dem Film "Scham" ausgezeichnet. Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro. Die Jury lobte das intensive Zusammenspiel der beiden Darsteller in dem Film von Regisseur Lukas Röder, der die Auseinandersetzung zwischen einer Mutter und ihrem Sohn thematisiert. Der Bayerische Filmpreis wird seit 1979 vergeben und ist mit insgesamt 300.000 Euro dotiert.

Die Auszeichnung in den elf Kategorien wird auf Vorschlag einer zehnköpfigen Fachjury vergeben, der in diesem Jahr unter anderem Daniel Curio (Vorsitz), Prof. Bettina Reitz und Prof. Jochen Schölch angehörten.


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