Messner sagte dem "Spiegel", er sei bei einem Empfang zusammengesackt, zwei Tage später operiert worden und habe einen Herzschrittmacher bekommen. Danach habe er erfahren, dass er einen angeborenen Herzfehler habe, so der mittlerweile 82-jährige Messner. Durch eine Herzklappeninsuffizienz fließen 20 Prozent des Blutes nicht in die vorgesehene Richtung, sagt Messner.
Nach dem Zusammenbruch habe er sich erinnert, dass ihm als Kind manchmal schwindlig gewesen sei. Einmal sei er im Bus ohnmächtig geworden, sagt Messner. Trotzdem habe ihn dieses Herz über Jahrzehnte durch sein Leben getragen, bei mehr als 100 Expeditionen. Wenn er heute darauf zurückblicke, empfinde er vor allem Staunen, sagte er.