Men of the Year-Gala in Berlin

Erykah Badu (l), Musikerin und Preisträgerin des «Men of the Year Award» und mit Tochter Puma Badu. Foto: Christoph Soeder/dpa

Blitzlichtgewitter, Stars, vielfältige Garderobe: Zur 25. «Men of the Year»-Gala der deutschen «GQ» haben sich in Berlin Größen aus Film, Unterhaltung, Mode, Musik, Sport und Kunst getroffen. Das in München erscheinende Männer-Stil-Magazin «GQ» wollte am Donnerstagabend in mehreren Kategorien Persönlichkeiten bei einem Gala-Dinner ehren. Während der Dresscode früher «Black Tie» lautete (Smoking oder Abendkleid), war diesmal «Modern Red Carpet» ausgerufen, was mehr individuellen Ausdruck bedeuten sollte.

Der Schauspieler Louis Hofmann war für den Preis als «Actor of the Year» vorgesehen, der Footballstar Colin Kaepernick - einer der bekanntesten Quarterbacks und wegen einer Protestgeste Symbolfigur der Anti-Rassismus-Bewegung in den USA - als «Athlete of the Year» und Ludovic de Saint Sernin als «Breakthrough Designer of the Year».

Die Gala hat sich in den letzten Jahren weg von einem reinen Männer-Preis entwickelt: So standen auf der Award-Liste auch die Performance-Künstlerin Marina Abramović («Art Icon of the Year») und Erykah Badu («Music Icon of the Year»).

An der Eventlocation The Tunnel (einem nie in Betrieb gegangenen U-Bahn-Tunnel am Potsdamer Platz) waren am Eingangsteppich vorab etwa Prominente wie der deutsche Rapper Kelvyn Colt und die Influencerin Rabea Schif zu sehen.

Auch in anderen Ländern kürt das international erscheinende Magazin aus dem Hause Condé Nast («Vogue», «Glamour») Männer und Personen des Jahres.

Die Medienmarke «Glamour» vergab 2023 zum ersten Mal in Deutschland auch den «Women of the Year Award». Zu den zehn Ausgezeichneten Anfang November gehörten Musikerin Katja Krasavice, Schauspielerin Florence Kasumba, Klimaaktivistin Luisa Neubauer, Grünen-Chefin Ricarda Lang und die Aktivistin und Autorin Düzen Tekkal.



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