«Men of the Year»?: «GQ» ehrt diesmal mehr Frauen

Tugba Tekkal (l-r), Düzen Tekkal und Tülin Tekkal halten bei der Verleihung in den Kant-Garagen und ein Plakat mit der Aufschrift «Jin Jiyan Azadi» (Frau, Leben, Freiheit). Foto: Gerald Matzka/dpa

Von wegen Männer des Jahres: Die deutschen «Men of the Year»-Awards des Magazins «GQ» sind diesmal eher Women-, also Frauenpreise gewesen. Ausgezeichnet wurden die deutsche Hollywood-Schauspielerin Diane Kruger, die Journalistin und Menschenrechtlerin Düzen Tekkal und die britische Mode-Designerin Martine Rose. Die Anerkennungen wurden am Donnerstagabend während eines Gala-Dinners in Berlin vergeben. Vorher hatten schon Filmstar Eddie Redmayne und der Real-Madrid-Fußballer David Alaba als Preisträger festgestanden. Durch den Abend in einer früheren Hochgarage in Berlin-Charlottenburg führte Hadnet Tesfai.

Die «Männer des Jahres»-Preise der Lifestyle-Zeitschrift «GQ» werden in mehreren Ländern verliehen, etwa in den USA und Großbritannien. Die deutsche Ausgabe des Stil-Magazins gibt es seit 25 Jahren. Vergangenes Jahr wurde die Erscheinungsweise des früheren Monatsmagazins auf regulär viermal jährlich reduziert. Damit macht das Magazin seinem ursprünglichen Namen «Gentlemen's Quarterly» (also in etwa «Die Vierteljährliche für den Gentleman») alle Ehre.


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