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Lehrkräfte am Ende: Burnout Therapie rechtzeitig aufnehmen

Lehrkräfte am Ende: Burnout Therapie rechtzeitig aufnehmen. Foto: iStock / Foto: iStock / gorodenkoff

Hamburg, 08.11.2022 – Ein Viertel aller angehenden Lehrerinnen und Lehrer leidet schon in den ersten fünf Jahren der Lehrtätigkeit an Burn-out-Symptomen. Dies haben im Jahr 2021 zwei an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erstellte Studien mit insgesamt 130 Lehrerinnen und Lehrern im Vorbereitungsdienst ergeben. Den darin abzulesenden Negativtrend bestätigt auch die auf ganzheitliche Burn-out Behandlung spezialisierte Fachärztin für Innere Medizin, Arezu Dezfuli aus Hamburg. Neben männlichen wie weiblichen Führungskräften fänden auch immer mehr Lehrende den Weg zu ihr in die Praxis, so die Ärztin.

Die Medizinerin ist bundesweit bekannt für die von ihr entwickelte, ganzheitliche Burn-out-Therapie. In ihrer Hamburger Privatpraxis hat sie mit der Unterstützung ihres mehrköpfigen Fachkräfte-Teams bereits Tausenden von Betroffenen helfen können.

Auch erfahrene Lehrkräfte betroffen

Dezfuli zur besonderen Situation der Lehrkräfte: „Das ist wirklich alarmierend. Das System überfordert bereits die neuen und frisch eingesetzten Lehrkräfte. Doch damit nicht genug, denn zu uns in die ganzheitliche Burn-out-Sprechstunde kommen auch immer mehr gestandene Lehrerinnen und Lehrer, also die sogenannten ‚alten Hasen‘.“ Auch sie hätten einfach keine Kraft und Energie mehr, um ihren Beruf auszuüben, berichtet die Medizinerin. Ein anschauliches Beispiel für solch einen Fall sei ihre Patientin Cordula Lippert* (48 J.).

Vor der Therapie

Rückblick: Wir schreiben den 04. März 2020. Die steigenden Flüchtlingszahlen der letzten Jahre machen sich in Form von Überfüllung und Überforderung in deutschen Klassenzimmern bemerkbar; eine Mammutaufgabe für Politik, Verwaltung und Lehrkräfte. Cordula Lippert ist zu diesem Zeitpunkt eine erfahrene und geschätzte Lehrerin an einer Hamburger Grundschule. Doch auch in ihrer Schule müssen normale Lehrkräfte integrative Schwerstarbeit leisten. Die 48-Jährige ist inzwischen am Ende ihrer Kräfte angelangt. Sie klagt über ständige Müdigkeit, leidet seit Monaten an Erschöpfung, kämpft mit Heißhungerattacken und hat sichtbar an Gewicht zugelegt. Insgesamt fühlt sie sich nicht mehr wohl in ihrer Haut und zudem von ihrem Umfeld missverstanden.

Anamnese und Diagnostik

In der Privatpraxis im Hamburger Alstertal angekommen, erfolgt zunächst ein ausführliches Anamnesegespräch mit Fachärztin Arezu Dezfuli, gefolgt von umfangreichen Laboruntersuchungen. Da die Patientin privat versichert ist, können im Labor deutlich mehr Parameter ermittelt werden als in der Standardversorgung der Krankenkassen. Schnell ist klar: Die fast 50-Jährige leidet an Burn-out. Die Labordiagnostik belegt einen massiven Vitaminmangel, einen deutlichen Hormonmangel sowie Stoffwechselstörungen.

Die Behandlung

Dezfuli und ihr Praxisteam sind spezialisiert auf die Behandlung solcher Dysbalancen und der davor liegenden Symptome. In der Praxis unterzieht sich Cordula Lippert zunächst einem individuellen Vitaminaufbau, etwa in Form von unterschiedlichen Infusionen. Parallel startet sie ein überwachtes Hormonaufbauprogramm mit bioidentischen Stoffen. Zudem stellt die Betroffene ihre Ernährung nach den Vorgaben der Ärztin um und bewegt sich regelmäßig in der freien Natur. Bereits nach sechs Wochen hat die Lehrerin sechs Kilogramm Körpergewicht abgespeckt, kann normal und ohne Heißhungerattacken essen und schläft deutlich besser als zuvor. Weitere vier Wochen später sind es noch einmal vier Kilogramm Körpergewicht weniger geworden und Lippert fühlt sich obendrein energiegeladen. Sie hat beschlossen, ihre neuen Ernährungs- und Bewegungsformen beizubehalten und konnte inzwischen sogar ihren Ehemann und ihre beiden Kinder dafür begeistern. Außerdem plant die Akademikerin künftig Sport zu treiben. Um hier Übermotivation zu vermeiden, spricht sie die sportlichen Einheiten zuvor genau mit ihrer Ärztin ab.

Das Fazit der Medizinerin

Deren Fazit zur Entwicklung ihrer Patientin fällt daher auch eindeutig aus. Ihre Aussage: „Der Fall von Frau Lippert zeigt deutlich, dass der Einsatz von Psychopharmaka, Schmerzmitteln, Antidepressiva sowie Schlafmitteln bei körperlichen wie emotionalen Dysbalancen nicht zwingend erforderlich ist. Es funktioniert alternativ auch komplett natürlich – Willensstärke und Disziplin vorausgesetzt.“  

Hinweis: Kennen auch Sie jemanden, der schnelle, aber fundierte Hilfestellung bei den beschriebenen Symptomen benötigt? Betroffene erreichen Arezu Dezfuli und das Team der internistischen Praxis Alstertal unter der Burnout-Hotline 040–18111850 oder online auf der Webseite, klicke hier:

 

Dieser Gastbeitrag wurde von Pressebüro LAAKS im Auftrag der Privatpraxis für umfassende Medizin Hamburg / Arezu Dezfuli verfasst und veröffentlicht.