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Gibt es bei einer Infrarotheizung auch Nachteile?

Gibt es bei einer Infrarotheizung auch Nachteile? Foto: iStock-452522979

Gibt es bei einer Infrarotheizung auch Nachteile?

Neben den Vorteilen einer Infrarotheizung, ist das Interesse auch immer sehr groß an den (vermeintlichen) Nachteilen eines Produktes.

Die am meist verbreiteten vermeintlichen Nachteile von Infrarotheizungen sind:

  • Eine Infrarotheizung funktioniert nicht als komplettes Heizsystem, maximal als Zusatzheizung.
  • Auf kurz oder lang ist das Heizen mit Strom viel zu kostspielig.
  • Der klassische Weg des Heizens mit Öl, Gas oder Holz ist das einzig sinnvolle.
  • Der Hausstrom ist nicht in der Lage ein Infrarotheizsystem mit genügend Strom zu beliefern.
  • Durch Infrarotheizungen kommt es zu erhöhtem Aufkommen von Elektrosmog.
  • Die Strahlung einer Infrarotheizung ist gefährlich.

Darüber hinaus wollen Gas- und Ölkonzerne für ihre eigenen Produkte werben und befeuern damit ein schlechtes Image der strombetriebenen Infrarotheizung. Die Nachteile, die von diesen Firmen verbreitet werden, beruhen aber meist auf einem unzureichenden Halbwissen zur Infrarot-Thematik.

Eine Infrarotheizung funktioniert nicht als komplettes Heizsystem, maximal als Zusatzheizung!

Eine Infrarotheizung kann als Zusatzheizung genutzt werden UND auch als komplettes Heizsystem. Im Vorfeld muss dafür die benötigte Heizleistung am besten von einem Profi ermittelt werden, um in der Praxis die benötigte Wärme in allen Räumen zu erhalten. Es ist also bei einem kompletten Haus wichtig, die richtige Größe und Leistung zu berechnen, um in jedem Raum genau die Temperatur erzielen zu können, die gewünscht ist und damit die volle Heizleistung zu erhalten, ohne zu viel Energie zu verbrauchen.
Dadurch dass sich die Infrarotstrahlung im Raum ähnlich verteilt, wie ein Kachelofen oder die Sonnenstrahlen, ist es also auch möglich mit einer Infrarotheizung ein komplettes Haus zu beheizen.

Auf kurz oder lang ist das Heizen mit Strom viel zu kostspielig!

Leider wird der Stromverbrauch bei einer Infrarotheizung immer noch komplett mit der einer Nachtspeicherheizung verglichen. Dieser Vergleich ist jedoch hinfällig, da die Infrarotheizung bei einer optimalen Wärmebedarfsberechnung ideal auf die Gegebenheiten für den zu beheizenden Raum abgestimmt ist und man dadurch genau die Wattleistung bei seiner Infrarotheizung erhält, um effizient und preiswert zu heizen.
Kostenintensiv wird es nur dann, wenn im Vorfeld nicht der richtige Wärmebedarf berechnet wurde und auch nicht die Größe des Raumes, die Platzierung der Heizung im Raum, die Dämmung des Gebäudes und der Fenster, sowie die Baumaterialien mit einbezogen wurden.

Der klassische Weg des Heizens mit Öl, Gas oder Holz ist das einzig sinnvolle!

Durch das schlechte Image der Elektroheizungen, hat es die Infrarotheizung auf dem Markt immer noch sehr schwer. Viele der klassischen Heizungsinstallateure setzen sich nicht mit dieser Alternative auseinander und verurteilen sie direkt. Ausschlaggebend dafür sind u.a. das Ausbleiben von Wartungs- und Reparaturarbeiten sprich Folgeleistungen. Es kommt für sie also mit Öl, Gas und Holz mehr Geld in die Kassen.

Das hat zur Folge, dass die Heizungsinstallateure sich auf die klassischen Systeme berufen und keine Werbung für die Infrarotheizung machen.
Um erste Unsicherheiten hinter sich zu lassen, bietet es sich für Interessierte also an, die Infrarotheizung erst einmal in einem Raum zu testen und dann nach und nach das Haus umzurüsten. So kann man sich von der Wirkung von Infrarot selbständig überzeugen und die entstehenden und laufenden Energiekosten besser nachvollziehen.

Der Hausstrom ist nicht in der Lage ein Infrarotheizsystem mit genügend Strom zu beliefern!

Dieses Vorurteil ist hinfällig, da eine Infrarotheizung ohne Probleme an den Hausstrom angeschlossen werden kann. Sie arbeitet mit Niedrigenergie und es kann nur dann zu Problemen mit der Versorgung kommen, wenn es sich um alt gewickelte und längst nicht mehr zulässige Stromleitungen handelt. Diese jedoch versagen auch schon beim gleichzeitigen Nutzen von z.B. Föhn und Staubsauger.

Ist das Haus auf die parallele Stromnutzung von Trockner, Spülmaschine und bspw. Waschmaschine ausgelegt, wird es auch eine Infrarotheizung mit Strom bedienen können.

Durch Infrarotheizungen kommt es zu erhöhtem Aufkommen von Elektrosmog – die Strahlung einer Infrarotheizung ist gefährlich!

Diese Sicherheitsvorurteile bewahrheiten sich nur dann, wenn beim Kauf einer Infrarotheizung nicht auf Qualität sondern Quantität geachtet wird.

Kostengünstige Infrarotheizungen, meist aus dem Ausland, die oft auch über Internetportale „verhökert“ werden, weisen häufig schon nach kurzer Nutzungsdauer Sicherheits- und Qualitätsmängel auf. Durch minderwertige Materialien kann es zusätzlich zu unangenehmen Gerüchen und Geräuschen kommen.

Zertifizierte und innerhalb der EU zugelassenen Infrarotheizungen geben keine gefährlichen Strahlungen ab (siehe auch Gesundheitsrisiko), sondern angenehme und gesundheitlich unbedenkliche Wärmewellen.

Über Wemondo Infrarotheizungen:

Mit einer Infrarotheizung von Wemondo heizen heißt: nachhaltiges Heizen ohne fossile Brennstoffe durch Ökostrom. Effizient heizen durch eine sorgfältige Berechnung und Beratung der geeigneten Infrarotheizung. Sicher und lange heizen durch die Produktion in Deutschland. Das hat sich bis heute tausendfach bewährt.

Hier mehr über Wemondo und die „vermeintlichen Nachteile“ erfahren:

Infrarotheizung von Wemondo. Foto: Wemondo
Infrarotheizung von Wemondo. Foto: Wemondo
Infrarotheizung von Wemondo. Foto: Wemondo

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