Wenn Präventionsmedizin den Stoffwechsel sichtbar macht

Wenn Präventionsmedizin den Stoffwechsel sichtbar macht. Symbolbild von uVida.

Neue Atemgasanalyse bei revitCells 

Revitcells, die auch bei Berlinerinnen und Berlinern bekannte Soester Privatklinik für Regenerative Medizin, erweitert ihr Analysekonzept um technologiegestützte Stoffwechselanalysen – mit Messdaten zu Energieverbrauch, Belastbarkeit, Regeneration und individueller Stoffwechsellage.

Soest, Juni 2026 – Wie gut verwertet der Körper Energie? Wie reagiert er auf Belastung? Und welche Rolle spielen Stoffwechsel, Ernährung, Stress und Regeneration für die individuelle Gesundheit? Antworten auf diese Fragen lassen sich nicht allein aus dem Gefühl heraus finden. revitCells® – Privatklinik für Regenerative Medizin, Plastische & Ästhetische Chirurgie setzt deshalb ab sofort die uVida-Atemgasanalyse ein. Das neue System ergänzt das präventiv-regenerative Konzept der Klinik um einen weiteren objektivierbaren Analysebaustein.

„Eine erfolgreiche Behandlung endet nicht mit der Korrektur einer Form“, sagt Dr. med. Denis Simunec, ärztlicher Leiter von revitCells. „Sie beginnt dort, wo Medizin hilft, den eigenen Körper wieder besser zu verstehen. Die Atemgasanalyse gibt uns zusätzliche Daten, um Patientinnen und Patienten individueller zu beraten – nicht abstrakt, sondern möglichst konkret für Ernährung, Belastung, Regeneration und Verhalten im Alltag.“

Atemgase liefern Hinweise auf Energieverbrauch und Belastbarkeit

Die uVida-Atemgasanalyse misst über die Atemgase unter anderem Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf den Energieverbrauch, die Stoffwechsellage, die Nutzung von Fett und Kohlenhydraten sowie die körperliche Reaktion auf Belastung ableiten. Je nach Fragestellung kann die Analyse in Ruhe, unter Belastung oder als kombinierte Untersuchung eingesetzt werden. Ergänzend können weitere Bausteine wie 3D-Körperanalyse, Stressmessung sowie Ernährungs- und Trainingsplanung eingebunden werden.

Für das Team um Dr. med. Denis Simunec ist diese Verbindung entscheidend. Denn moderne Präventionsmedizin wird in der Soester Privatklinik nicht als Sammlung einzelner Messwerte verstanden, sondern als strukturierter Prozess: messen, verstehen, medizinisch einordnen, individuelle Schritte ableiten und Veränderungen im Verlauf kontrollieren. Genau hier fügt sich die uVida-Technologie in das bestehende Behandlungsspektrum ein.

Regenerative Medizin als Zusammenspiel verschiedener Bausteine

In der Regenerativen und Präventionsmedizin nimmt die Klinik in vielen Bereichen eine progressive Rolle ein. Dazu gehören unter anderem regenerative Zelltherapien, die MCT-Exosomen-Behandlung, Alpha Cooling®, IHHT-Höhentraining, Longevity-Maßnahmen, Mikrobiom- und Dünndarmdiagnostik sowie plastisch-ästhetische und funktionelle Behandlungskonzepte. Mit der uVida-Atemgasanalyse kommt nun ein weiterer Baustein hinzu, der die individuelle Ausgangslage von Patientinnen und Patienten messbarer macht.

Fachlich knüpft die Methode an das Prinzip der indirekten Kalorimetrie und der Spiroergometrie an. Bei der indirekten Kalorimetrie werden Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidproduktion gemessen, um den Energieverbrauch und das Stoffwechselverhalten besser beurteilen zu können. In der klinischen Literatur gilt dieses Prinzip als etablierter Standard zur Messung des Ruheenergieverbrauchs; darüber hinaus lassen sich aus den Atemgasen Hinweise auf die Nutzung verschiedener Energiesubstrate ableiten. Nach Angaben von uVida wurde das DYNOSTICS-Atem-Stoffwechselanalysegerät in Kooperation mit der Universität Leipzig entwickelt und dort validiert.

Zusätzliche Orientierung bei komplexen Ausgangslagen

Für die Anwendung in der Privatklinik bedeutet das: Die Atemgasanalyse ersetzt keine ärztliche Diagnostik, kann aber zusätzliche Orientierung liefern. Das ist besonders relevant, wenn Beschwerden nicht isoliert betrachtet werden können. Erschöpfung, Gewichtsentwicklung, Leistungsabfall, Stoffwechselveränderungen, entzündliche Prozesse, Lipödem, Schlaf, Stress und Ernährung hängen häufig enger zusammen, als es auf den ersten Blick sichtbar ist.

Auch bei Patientinnen mit Lipödem – einem Spezialgebiet der Klinik – kann die Analyse wertvolle Hinweise liefern. Denn neben der Gewebeveränderung spielen oftmals auch Belastbarkeit, Stoffwechsel, Ernährung, Regeneration und Selbstwahrnehmung eine wichtige Rolle. Die Messdaten können damit helfen, Behandlung, Bewegung, Mikronährstoff-Substitution, Ernährung und Alltagsempfehlungen genauer aufeinander abzustimmen.

„Viele Menschen spüren sehr genau, dass ihr Körper nicht mehr so funktioniert, wie sie es gewohnt sind“, sagt Denis Simunec. „Sie wissen aber nicht, ob Ernährung, Stoffwechsel, Stress, fehlende Regeneration oder mehrere Faktoren zusammenspielen. Genau hier können objektivere Messdaten helfen. Unser Ziel ist es, daraus keinen Zahlenfriedhof zu machen, sondern einen konkreten medizinischen Plan, der zudem für die Betroffenen voll verständlich ist.“

Messen, verstehen und medizinisch einordnen

Mit der Einführung der uVida-Atemgasanalyse unterstreicht die Soester Privatklinik ihren Anspruch, regenerative und präventive Medizin konsequent weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die einzelne Technologie, sondern die Frage, wie unterschiedliche Verfahren sinnvoll kombiniert werden können, um Patientinnen und Patienten präziser zu begleiten.

Medizinischer Hinweis: Die Atem-Stoffwechselanalyse ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapie. Sie kann jedoch in die ärztliche Diagnostik und Beratung eingebunden werden. Ob und in welchem Umfang sie im individuellen Fall sinnvoll ist, sollte ärztlich abgeklärt werden. Empfehlungen zu Ernährung, Bewegung, Substitution oder Behandlung erfolgen bei revitCells immer auf Grundlage der persönlichen Ausgangslage.

Quelle:


von

revitCells® – Privatklinik Dr. med. Denis Simunec

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