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Fachärztin zum Thema Burnout: Mitarbeit der Patientinnen und Patienten ist erforderlich

Fachärztin zum Thema Burn-out: Mitarbeit der Patientinnen und Patienten ist erforderlich. Foto: iStock / Koldunov

Hamburg, 28.07.2022 - Der Oberbegriff Burn-out vereint viele verschiedene Krankheiten und körperliche Dysfunktionen. Das Erkennen von Burn-out schon im Vorstadium ist wichtig, um rechtzeitig gegensteuern zu können und Schlimmeres zu verhindern. Die internistische Privatpraxis von Fachärztin Arezu Dezfuli und ihrem mehrköpfigen Fachkräfte-Team in Hamburg ist auf die Erkennung und Behandlung von Burn-out-Fällen jeder Schwerestufe spezialisiert. Allerdings ist die Motivation und Mitarbeit der Patientinnen und Patienten grundlegende Voraussetzung für den Behandlungserfolg. Dies jedenfalls zeigt das heutige Fallbeispiel deutlich.

Führungskraft kann nicht mehr führen

Harald Wünder ist erfolgreicher, mittelständischer Unternehmer. Seit geraumer Zeit jedoch leidet der 44-Jährige an den typischen Burn-out Symptomen wie Kopfschmerz, Schwindel, Angstzuständen, Schlafstörungen, emotionaler Instabilität und Niedergeschlagenheit. Er erkennt sich selbst nicht mehr wieder; seine Führungsfunktion gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann er kaum noch ausführen.

Check-up bringt die Wahrheit ans Licht

Der Hanseat entschließt sich zu einem sogenannten Manager-Check-up in der Praxis Dezfuli. Hier bringen sowohl die Anamnese als auch die labortechnische Analyse einen starken Hormon- und Vitaminmangel ans Licht. Zudem hat der Patient zwei Zysten am Hals, die laut Medizinerin Dezfuli auf jahrelanges, hormonelles Ungleichgewicht hindeuten. In der genaueren Betrachtung der Gesamtsituation wird schnell klar, dass dies alles mit dem exponentiellen Wachstum und der damit verbundenen Verantwortung für die Firma und die Menschen zusammenhängt.

Individuelle Therapie wirkt schnell

Die anschließend für den Mittvierziger individuell zusammengestellte Therapie beinhaltet einen Vitaminaufbau, die bioidentische Hormonbehandlung sowie wöchentliche Akupunktursitzungen. Des Weiteren muss der Manager erkennen, dass er die Arbeit reduzieren muss, will er seine gesundheitliche Situation verbessern. Gesagt, getan: bereits nach sechs Wochen ist der Schlaf des Unternehmers wiederhergestellt, der Schwindel ist weg und ebenso seine emotionalen, depressiven Phasen. Auch mit der reduzierten Arbeit kommt der Firmeninhaber zunächst gut zurecht. Insgesamt geht es Harald Wünder so gut, dass er beschließt, keinen weiteren Kontrolltermin in der Praxis wahrzunehmen. Alles scheint wieder in seiner alten Ordnung zu sein.

Rückfall: 365 Tage später

Auf den Tag genau ein Jahr später jedoch geht es dem Mann schlechter als jemals zuvor, was auch die neuen Laborergebnisse bestätigen. So kommt beim erneuten Praxisbesuch schnell heraus, dass der Unternehmer seine Arbeitszeit nicht dauerhaft reduzieren konnte. Im Gegenteil, sein Stresslevel ist im Vergleich zu vorher noch deutlich angestiegen. Ärztin und Patient entscheiden sich zur Vermeidung eines kompletten Burn-outs zur Wiederholung der Behandlung. Und wieder erholt sich der Mann zügig. Nach nur vier Wochen ist er gesundheitlich wiederhergestellt und dieses Mal entschließt er sich dazu, sein Unternehmen zu verkaufen und künftig mehr auf die Bedürfnisse seines Körpers und Geists zu achten.

Stellungnahme der Fachärztin

Fachärztin Arezu Dezfuli zu diesem Fall: „Das Beispiel von Herrn Wünder zeigt ganz klar, dass für eine nachhaltige Verbesserung und die Aufrechterhaltung von Gesundheit Änderungen in bestimmten Lebensbereichen unabdingbar sind. Lebensstil und Arbeitsweise sollten angepasst werden und der Mensch sollte auf Ausgeglichenheit und Resilienz achten.“

Hinweis: Kennen auch Sie jemanden, der schnelle, aber fundierte Hilfestellung bei den beschriebenen Symptomen benötigt? Betroffene erreichen die internistische Privatpraxis im Alstertal unter der Hotline 040-18111850 oder online auf der Webseite, klicke hier:


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