Ein Zugbegleiter hat am Freitagmorgen während seiner Fahrscheinkontrollen in einem Fernverkehrszug der Deutschen Bahn eine unangenehme Erfahrung gemacht. Der 22-Jährige kontrollierte die Fahrscheine auf der Strecke von Ulm nach Stuttgart, als er einen 47-jährigen Passagier nach seinem Fahrschein fragte. Dieser reagierte offenbar aggressiv und beleidigte den Zugbegleiter, bevor er ihn sogar bespuckte.
Der Zugbegleiter informierte umgehend die Bundespolizei über den Vorfall.
Die Beamten konnten den verdächtigen Mann nach dem Halt des Zuges im Hauptbahnhof Stuttgart antreffen und kontrollieren. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den 47-Jährigen ein bundesweites Haus- und Beförderungsverbot bestand. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt er einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Stuttgart.
Die Bundespolizei hat nun Ermittlungen gegen den Mann eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung und des Hausfriedensbruchs. Solche Vorfälle sind nicht nur für das Personal, sondern auch für andere Reisende äußerst unangenehm und werden von der Polizei ernst genommen.
Zugbegleiter in Stuttgart beleidigt und bespuckt
über dts Nachrichtenagentur
26. Juni 2026 - 11:00 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland