Die Zollfahndung aus Essen hat in Hamburg bei drei Firmen Durchsuchungen durchgeführt. Das teilte das Zollfahndungsamt Essen mit. Hintergrund ist der Verdacht auf Verstöße gegen die EU-Sanktionen gegenüber Russland.
Ein beschuldigter Geschäftsführer stehe im Verdacht, in über 900 Fällen gegen das sogenannte Russland-Embargo verstoßen zu haben.
Dabei sollen Waren im Wert von mehr als 4 Millionen Euro mittelbar aus Russland eingeführt worden sein. Die Art der Waren ist laut den Ermittlern noch unklar. Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche Geschäftsunterlagen und Speichermedien sichergestellt.
Im Zuge der Maßnahmen beschlagnahmten die Beamten zudem zwei hochwertige Luxuslimousinen und vollstreckten einen Vermögensarrest in Höhe von 3,5 Millionen Euro gegen das Vermögen einer der Firmen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg führt die Ermittlungen. Bis zum rechtskräftigen Beweis gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung.
Zoll durchsucht Firmen in Hamburg wegen Verdachts auf Verstöße gegen Russland-Embargo
über dts Nachrichtenagentur
26. Februar 2026 - 06:20 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland