Wurstproduktion in NRW gesunken

Wurstproduktion in NRW gesunken - (Foto: Archivbild von dts)

Im Jahr 2025 sind 297.800 Tonnen Wurst u. ä. Erzeugnisse in 139 NRW-Betrieben industriell hergestellt worden. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, waren das 1,3 % weniger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Jahr 2015 sank die produzierte Menge um 8,6 %. Rein rechnerisch würde die im Jahr 2025 erzeugte Menge ausreichen, um jeden Einwohner und jede Einwohnerin des Landes jeden Monat mit 1,4 Kilogramm Wurst zu versorgen. Auch die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 zeigen einen Rückgang der Wurstproduktion, die Absatzmenge sank gegenüber dem 1. Quartal 2025 um 3,4 % bzw. 2.400 Tonnen.

Der Absatzwert der Wurstproduktion betrug im Jahr 2025 nominal (also nicht preisbereinigt) 2,2 Milliarden Euro und sank damit um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit 2015 stieg der Absatzwert hingegen um 43,6 %. Im Jahr 2025 wurden 146.500 Tonnen Rohwurst wie z. B. Salami, Tee- und Mettwurst produziert. Das entspricht einem Anteil von 49,2 % an der NRW-Wurstproduktion. Weitere 40 % der Produktion entfielen auf Bockwurst, Leberkäse und Bierschinken oder andere Brühwurst, weitere 6,0 % auf Kochwurst und 4,0 % auf Leberwurst. 37,0 % aller in NRW produzierten Würste wurden von Betrieben im Kreis Gütersloh hergestellt.

Im ganzen Regierungsbezirk Detmold einschließlich des Kreis Gütersloh waren es 38,5 %, gefolgt von Betrieben in den Regierungsbezirken Münster mit 38,2 %, Köln mit 16,0 %, Arnsberg mit 5,0 % und Düsseldorf mit 2,4 %. Deutschlandweit wurden 1,3 Millionen Tonnen Wurst u. ä. Erzeugnisse im Jahr 2025 produziert. Der Anteil von in NRW industriell hergestellten Würsten an der gesamtdeutschen Produktion betrug damit 22,1 %.


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