Verkehrsunfälle in Bremen steigen deutlich, weniger Tote und Schwerverletzte

Verkehrsunfälle in Bremen steigen deutlich, weniger Tote und Schwerverletzte - (Foto: Polizisten (Archiv))
Die Zahl der Verkehrsunfälle im Land Bremen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, während gleichzeitig weniger Menschen getötet oder schwer verletzt wurden. Das teilten die Senatorin für Inneres und Sport sowie die Ortspolizeibehörde Bremerhaven am Mittwoch mit. Demnach registrierte die Polizei 2025 insgesamt 24.028 Unfälle, ein Anstieg um etwa elf Prozent gegenüber dem Vorjahr. In der Stadt Bremen nahmen die Unfälle um mehr als 14 Prozent zu, in Bremerhaven ging die Zahl leicht um rund 2,5 Prozent zurück. Trotz der höheren Unfallzahl kamen im Land Bremen sieben Menschen ums Leben, alle in der Stadt Bremen.
Das ist ein Rückgang um mehr als 36 Prozent. Auch die Zahl der Schwerverletzten sank deutlich auf 232 Personen. Allerdings stieg die Zahl der Leichtverletzten auf 3.302. Innensenatorin Eva Högl (SPD) betonte, das Ziel sei es, die schweren Unfallfolgen weiter zu senken, unter anderem durch verstärkte Überwachung und Kontrollen. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei den Hauptunfallursachen. Unfälle aufgrund von Abstand und Geschwindigkeit erreichten mit 7.382 Fällen ein Fünf-Jahres-Hoch und machen etwa 30 Prozent aller Unfälle aus. Ebenfalls deutlich angestiegen sind Unfälle mit Beteiligung von Pedelecs und E-Scootern. Positiv ist hingegen ein starker Rückgang bei verunglückten Kindern um 35,2 Prozent. Die Verkehrssicherheitsarbeit soll 2026 weiter auf Geschwindigkeit, Ablenkung und neue Mobilitätsformen fokussiert werden.

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