Der Vorwurf sei "ein übles Foul von Manuela Schwesig", ergänzte Ploß. Die Bevölkerung erwarte von der schwarz-roten Koalition zu Recht, dass jetzt die Reformen umgesetzt werden, die ausgearbeitet seit Wochen auf dem Tisch liegen, so der CDU-Mann weiter.
Unionsfraktionsvize Günter Krings sagte der "Rheinischen Post", er sei nicht der einzige, der über die Vorwürfe der Ministerpräsidentin "hochgradig verwundert" sei. "Denn sie konnte für die angeblichen persönlichen Angriffe auf die Ministerin aus den letzten Wochen keinerlei Beispiele nennen, weil es nämlich auch keine gab." Anstatt durch solche Behauptungen von innerparteilichen Personaldebatten abzulenken, "sollten wir in der Koalition jetzt einfach unsere vielfältigen Sachaufgaben abarbeiten", forderte Krings.