Das Digitale-Identitäten-Gesetz, das die rechtliche Grundlage für die Einführung der Wallet schaffen soll, steht am Donnerstag zur Abstimmung im Bundestag. Die Wallet, die in der EU als EUDI-Wallet bekannt ist, soll ab dem 2. Januar 2027 starten und kostenlos sowie freiwillig nutzbar sein. Sie wird mit dem Personalausweis oder dem elektronischen Aufenthaltstitel eingerichtet und ermöglicht es, die eigene Identität digital nachzuweisen. Weitere Funktionen wie der digitale Führerschein oder die elektronische Unterschrift sollen schrittweise folgen.
Eine Herausforderung ist die noch geringe Bekanntheit des Projekts. Mit 46 Prozent hat fast die Hälfte der Deutschen noch nie von der EUDI-Wallet gehört. Zu Jahresbeginn waren es 52 Prozent. Nur acht Prozent können aktuell gut erklären, was man darunter versteht, weitere 21 Prozent wissen es in etwa. 21 Prozent kennen den Begriff, wissen aber nicht genau, was er bedeutet.