Super-Recogniser der Bundespolizei fasst Dieb nach ICE-Rucksackdiebstahl in Hamburg

Super-Recogniser der Bundespolizei fasst Dieb nach ICE-Rucksackdiebstahl in Hamburg - (Foto: Hamburg Hauptbahnhof (Archiv))
Einem sogenannten Super-Recogniser der Bundespolizei ist in Hamburg ein schneller Fahndungserfolg gelungen. Wie die Bundespolizeiinspektion Hamburg am Mittwoch mitteilte, konnte der Beamte einen Tatverdächtigen bereits eineinhalb Stunden nach einem Rucksackdiebstahl in einem ICE vorläufig festnehmen. Der Vorfall ereignete sich am 21. Juli gegen 12.00 Uhr, als eine Familie aus Nordrhein-Westfalen im Hamburger Hauptbahnhof aus dem ICE 776 ausstieg und den Diebstahl ihres Rucksacks bemerkte. Der Geschädigte, ein 50-jähriger Mann, erstattete daraufhin gemeinsam mit seiner Frau und seinem Sohn gegen 12.15 Uhr Anzeige bei der Gemeinsamen Sicherheitswache der Bundes- und Landespolizei.
Der Wert des Inhalts des entwendeten Rucksacks wurde mit über 700 Euro angegeben. Bundespolizisten sichteten und werteten umgehend gespeicherte Videoaufnahmen von Überwachungskameras aus, unter anderem vom Bahnsteig. Auf dem Material war der Tatverdächtige mit dem gestohlenen Rucksack auf der Schulter deutlich zu erkennen. Daraufhin wurden Fahnder der Einsatzeinheit Einzeldienst zur gezielten Suche eingesetzt. Ein Super-Recogniser erkannte den 36-jährigen Tatverdächtigen aus Bosnien-Herzegowina in der Nähe des Hauptbahnhofs am Steindamm wieder und nahm ihn vorläufig fest. In einem eigenen Rucksack des Beschuldigten fanden die Beamten Teile des Diebesguts im Wert von über 400 Euro, darunter ein Tablet, ein E-Book, eine Powerbank und Ladegeräte. Der Geschädigte konnte sein Eigentum noch am selben Tag gegen 14.00 Uhr im Polizeirevier in Empfang nehmen. Der Tatverdächtige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen, gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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