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Stuttgarter Polizei meldet höhere Aufklärungsquote und weniger Messerdelikte

Stuttgarter Polizei meldet höhere Aufklärungsquote und weniger Messerdelikte - (Foto: Polizeistreife im Einsatz (Archiv))
Die Stuttgarter Polizei hat im vergangenen Jahr eine deutlich gestiegene Aufklärungsquote bei einem leichten Rückgang der Gesamtkriminalität verzeichnet. Das Polizeipräsidium Stuttgart teilte am Donnerstag mit, die Aufklärungsquote habe 66,9 Prozent erreicht und liege damit klar über dem Landesdurchschnitt. Die Gesamtzahl der Straftaten sei auf 53.894 gesunken, während die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen um drei Prozent gestiegen sei, was auf eine verbesserte Ermittlungsarbeit zurückgeführt werde. Besonders positiv bewertet die Polizei die Wirkung der eingerichteten Waffen- und Messerverbotszone.
Die schweren Straftaten mit Messern in diesem Bereich hätten sich mit 46 Fällen nahezu halbiert. Zugleich stieg die Gewalt gegen Polizeibeamte an, was zu 343 verletzten Einsatzkräften führte. Zudem gewinnen digitale Straftaten wie Betrug und sogenannte 'Digitale Gewalt' massiv an Bedeutung. Polizeipräsident Markus Eisenbraun nannte die Aufklärungsquote einen 'herausragenden Beleg' für die Arbeit der Ermittler. Die Halbierung der Messerdelikte zeige, dass die Maßnahmen griffen. Mit großer Sorge betrachte er jedoch die zunehmende Gewalt gegen Beamte und die wachsende Herausforderung durch digitale Opferdelikte, deren Folgen für die Betroffenen gravierend sein könnten.

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