Eine Diskrepanz zeigt sich auch bei der Beurteilung des eigenen Lebensstils. Zwei Drittel der Befragten halten ihre Lebensweise demnach für gesund, obwohl viele von Bewegungsmangel, Übergewicht oder regelmäßigem Alkohol- und Tabakkonsum berichten. Studienautorin Ursula Will sagte, dass Information allein nicht ausreiche, um Verhaltensänderungen zu bewirken. Entscheidend sei, den Bezug zum eigenen Risiko und Verhalten herzustellen.
Eine der Studien untersuchte das Wissen über einzelne Krebsrisikofaktoren. Demnach werden Rauchen, Passivrauchen, Bewegungsmangel und Sonnenbrände als Risiken erkannt. Andere wissenschaftlich belegte Risikofaktoren sind weniger bekannt. Suchmaschinen im Internet und Gesundheitsfachkräfte waren die häufigsten Informationsquellen.