Laut der Studie übersteigt die Zahl älterer Eigentümerhaushalte ab 65 Jahren in vielen Regionen zwar rechnerisch die Zahl jüngerer Mieterhaushalte zwischen 30 und 44 Jahren, die als potenzielle Immobilienkäufer gelten. Besonders in strukturschwachen und ländlichen Gebieten könnte das zusätzliche Angebot langfristig Druck auf die Immobilienpreise ausüben. Von einer bundesweiten Verkaufswelle mit stark sinkenden Preisen könne jedoch keine Rede sein.
Entscheidend sei, dass potenzielles Angebot und Nachfrage regional häufig nicht zusammenpassten. Während in vielen Landkreisen zahlreiche ältere Eigentümer leben, konzentriert sich die Nachfrage jüngerer Haushalte vor allem auf wirtschaftsstarke Großstädte. Auch die Einbeziehung des Umlands könne die Nachfrage in den großen Metropolen vielfach nicht decken, heißt es in der Studie.