Am Donnerstag haben in Düsseldorf das Ministerium des Innern, die nordrhein-westfälischen Vereine der ersten drei Ligen sowie die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin eine neue Kooperationsvereinbarung zu den Stadionallianzen unterzeichnet. Das hat das Innenministerium mitgeteilt. Ziel der Vereinbarung ist es, die Sicherheit bei Fußballspielen zu erhöhen und die Polizei zu entlasten.
Innenminister Herbert Reul (CDU) betonte, dass Sicherheit im Fußball nur im Team erreicht werden kann.
Die Vereine, die Polizei Nordrhein-Westfalen und die Bundespolizei müssen gemeinsam agieren, um ein sicheres Umfeld im Stadion zu schaffen. Reul erklärte, dass Fußball in sicheren Stadien stattfinden soll, ohne Gewalt und Pyrotechnik. Zudem soll die Polizei spürbar entlastet werden, damit nicht jedes Spiel zu einem Dauereinsatz wird.
Die neue Vereinbarung erweitert die bestehende Zusammenarbeit, indem nun alle Vereine der ersten drei Profiligen in Nordrhein-Westfalen als Partner teilnehmen. Neu hinzugekommen sind unter anderem Alemannia Aachen, MSV Duisburg und Rot-Weiß Essen. Sicherheitsbeauftragte und Fanbeauftragte der Vereine werden ebenfalls in die Vereinbarung einbezogen, um die Planung und Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen zu unterstützen.
Stadionallianzen in Nordrhein-Westfalen wachsen weiter
über dts Nachrichtenagentur
23. Juli 2026 - 12:35 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland