Wenn ein Preisdeckel "zu niedrig" gesetzt werde, gefährde das "im schlimmsten Fall die Versorgungssicherheit". Man teile die Skepsis von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) gegenüber dem Preisdeckel. Ein Gesprächsangebot der Bundesregierung nehme man auf jeden Fall an. Den Tankrabatt hält Küchen für ein geeignetes Mittel, um die Kunden zu entlasten.
Auch der Vize-Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Sepp Müller, begrüßt den Tankrabatt. "Wir dürfen die Menschen und Unternehmen mit den hohen Spritpreisen nicht alleinlassen. Deshalb ist es wichtig, dass die beschlossene Entlastung schnell und spürbar an der Zapfsäule ankommt", sagte er der "Welt am Sonntag". "Und wenn weitere Maßnahmen notwendig werden, müssen sie noch zielgerichteter wirken. Darauf haben wir uns verständigt. Daran muss die Bundesregierung jetzt arbeiten."