Die Stadt Köln hat ein Generalunternehmen mit der Generalsanierung des Römisch-Germanischen Museums beauftragt, um das Museum umfassend zu sanieren und schlüsselfertig fertigzustellen, teilte die Stadt mit. Zu den ersten Schritten gehört die Erstellung der Ausführungsplanung für den Hochbau auf Basis der vorliegenden Entwurfsplanung. Parallel dazu wird ein belastbarer Terminplan erarbeitet.
Zunächst sollen der Bauzaun und die Baustellen-Einrichtung rund um das Museum umgebaut werden, was Auswirkungen auf den Rad- und Fußverkehr haben werde, hieß es.
Die Flächen östlich des Museums in Richtung Kurt-Hackenberg-Platz und zwischen dem Museum und dem Studiengebäude sollen zur Baustelleneinrichtungsfläche werden, wodurch der Durchgang zwischen diesen beiden Gebäuden nicht mehr zur Verfügung stehe. Der nördliche Durchgang zwischen dem Museum und der Dombauhütte bleibe jedoch geöffnet, hieß es weiter.
Die Baustellenlogistik soll über die Straße Kurt-Hackenberg-Platz erfolgen, wo eine Ladezone eingerichtet werden soll. Dies führe ebenfalls zu Einschränkungen des Fuß- und Radverkehrs, da der Zugang zur Römischen Hafenstraße für die Dauer der Baumaßnahme gesperrt ist. Die Gesamtkosten der Sanierung werden auf 177 Millionen Euro brutto geschätzt, wobei eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragt wurde.
Sanierung des Römisch-Germanischen Museums in Köln geplant
über dts Nachrichtenagentur
24. Juli 2026 - 15:30 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland