SPD und Grüne fordern Transparenz bei Olympia-Kosten für Hamburg

SPD und Grüne fordern Transparenz bei Olympia-Kosten für Hamburg - (Foto: Olympische Ringe (Archiv))
Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen in der Hamburgischen Bürgerschaft haben einen Zusatzantrag zur Sicherung von Transparenz und belastbarer Kostenentwicklung bei einer möglichen Olympia-Bewerbung eingebracht. Das teilten die SPD-Fraktion am Donnerstag mit. Der Antrag reagiert auf die aktuelle Debatte über eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele ab 2036 in der Hansestadt. Die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Juliane Timmermann, verteidigte die Pläne.
"Olympische und Paralympische Spiele sind der Hebel, um Projekte zu realisieren, die unsere Stadt sowieso braucht und plant", sagte sie. Sie verwies auf mögliche Beschleunigungen bei Infrastrukturprojekten wie neuen U- und S-Bahn-Linien, einem modernen Hauptbahnhof und Quartiersentwicklungen, die durch Bundesmittel mitfinanziert werden könnten. Der eingebrachte Antrag fordert den Senat auf, die Kostenentwicklung fortlaufend transparent darzustellen und die Bürgerschaft nach einem erfolgreichen Referendum regelmäßig über den Stand der finanziellen Planung zu unterrichten. Das vorgelegte Finanzkonzept unterscheidet zwischen einem durch Einnahmen gedeckten Durchführungsbudget, einem Investitionsbudget für Infrastruktur und Kosten für öffentliche Dienstleistungen. 76 Prozent der benötigten Wettkampfstätten seien bereits vorhanden.

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