Der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jonas Hoffmann, hat die grün-schwarze Landesregierung für die anhaltende Wohnungsnot verantwortlich gemacht. Er sagte am Montag, die Koalition habe es versäumt, den Wohnungsbau wieder in Schwung zu bringen, was zu einem Fehlbestand von 200.000 Wohnungen im Land geführt habe.
Hoffmann warf der Regierung vor, der Herausforderung nicht gewachsen zu sein und kritisierte insbesondere die CDU-Bauministerin Nicole Razavi. Während Millionen Mieter unter explodierenden Mieten litten, mache eine Minderheit unter den Vermietern 'rücksichtslos Kasse'.
Die Verknappung des Angebots zwinge Wohnungssuchende, überteuerte Angebote anzunehmen.
Als Lösungen nannte der SPD-Politiker eine Aufstockung der Mittel für den geförderten Wohnungsbau, die Gründung einer Landesgesellschaft für Wohnungsbau und eine sofortige Ausweitung der Mietpreisbremse. Die Stellungnahme war eine Reaktion auf einen Bericht des SWR über weiter steigende Mieten.
SPD kritisiert Landesregierung wegen Wohnungsbau
über dts Nachrichtenagentur
19. Januar 2026 - 22:10 Uhr
Von Peter Heidenreich