Die SPD hat eine Reform des Kulturfonds der Staatsregierung gefordert, um eine gerechtere Verteilung der Mittel zu gewährleisten. Laut der kulturpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Katja Weitzel, zeigt sich eine klare Schieflage in der Verteilung der Gelder, wobei 21,6 Prozent für Oberbayern und lediglich 5,2 Prozent für Unterfranken bereitgestellt werden. Die SPD sieht die Notwendigkeit, einen ‚Runden Tisch‘ einzuberufen, um die überfälligen Neuerungen zu erarbeiten.
Weitzel betont, dass der Kulturfonds ein wichtiges Instrument für die kulturelle Vielfalt in Bayern sei, jedoch in seiner aktuellen Form nicht den Anforderungen der Kulturszene gerecht werde.
Die SPD fordert eine faire und transparente Förderung, die für alle Regionen zugänglich ist. Zudem kritisiert die Partei, dass die freien Kulturszenen in München und Nürnberg von der Förderung ausgeschlossen sind, was zahlreiche Künstler benachteilige.
Ein weiteres Problem sei die Mindestfördersumme von 10.000 Euro, die kleinere innovative Projekte ausschließe. Weitzel schlägt vor, auch für Anträge unter 10.000 Euro eine Förderung per Festbetrag zu ermöglichen. Die SPD fordert schnellere und einfachere Verfahren sowie niedrigschwellige Fördermöglichkeiten, um die Kulturlandschaft in Bayern lebendig zu halten.
SPD fordert Reform des Kulturfonds in Bayern
über dts Nachrichtenagentur
29. April 2026 - 11:35 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland