In Nordrhein-Westfalen haben rund 3.400 Lehramtsanwärter ihren Vorbereitungsdienst begonnen. Das hat das Ministerium für Schule und Bildung mitgeteilt. Die meisten der neuen Referendare, insgesamt 1.539, bereiten sich auf eine Tätigkeit an Gymnasien und Gesamtschulen vor.
782 Anwärter streben eine Stelle an Grundschulen an, 421 das Lehramt für Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen, 421 die sonderpädagogische Förderung und 201 das Lehramt an Berufskollegs.
Die am 1. Mai gestarteten Lehramtsanwärter sind die ersten, die von einer reformierten Ordnung des Vorbereitungsdienstes profitieren. Schulministerin Dorothee Feller betonte, die künftigen Lehrer seien nicht nur Wissensvermittler, sondern auch wichtige Wegbegleiter für die jungen Menschen. Die neue Ordnung entlaste Auszubildende und Prüfende und orientiere sich konsequenter am schulischen Alltag. So müssen die Anwärter zur Planung von Unterrichtsbesuchen künftig weniger schriftliche Vorbereitungen anfertigen.
Gleichzeitig haben in Nordrhein-Westfalen 3.138 Lehramtsanwärter ihren Vorbereitungsdienst mit einer bestandenen Staatsprüfung beendet und können in Kürze in den Schuldienst starten. Das Bewerbungsverfahren für den nächsten Starttermin am 1. November läuft bereits. In den ersten zwei Wochen haben sich laut Ministerium fast 2.000 Personen beworben.
Rund 3.400 angehende Lehrkräfte starten in NRW ins Referendariat
über dts Nachrichtenagentur
22. Mai 2026 - 10:10 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland