Umweltverbände und Greentech-Unternehmen klagen seit Langem darüber, dass sie bei Reiche und ihren Top-Mitarbeitern keine Termine bekommen und auch sonst kaum zu ihnen durchdringen. Das in der Antwort genannte Gespräch mit Umweltverbänden führte demnach Staatssekretär Frank Wetzel. Kritiker sehen in dem Ungleichgewicht einen Grund für eine Bevorzugung traditioneller Energiekonzerne in den Gesetzesvorhaben des Wirtschaftsministeriums.
"Von einseitiger Meinungsbildung kommt einseitige Politik", sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Michael Kellner, zu Zeiten der Ampelregierung selbst parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Vertreter der Erneuerbaren-Branche und Umweltverbände würden kaum gehört und gesehen. Das Ministerium teilte mit, dass es auch unterhalb der Leitungsebene vielfältige dienstliche Kontakte gegeben habe, über die aber keine vollständige Aufstellung existiere.