Die Polizei Hamburg hat bei einem Großeinsatz in Wilhelmsburg und Eimsbüttel acht mutmaßliche Drogenhändler vorläufig festgenommen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, stellten die Einsatzkräfte dabei über 80 Kilogramm Kokain sowie Bargeld sicher.
Die Ermittlungen des Drogendezernats führten die Beamten zu einem Lkw, aus dem zwei Paletten einer Frachtsendung umgeladen wurden. Bei der Observation am Montagvormittag versuchten einige der Verdächtigen zu flüchten, was zur Abgabe eines Warnschusses in die Luft führte.
Verletzt wurde dabei niemand. In der Frachtsendung fanden die Polizisten rund 80 Kilogramm Kokain, das sichergestellt wurde.
Zeitgleich wurde ein Durchsuchungsbeschluss im Stadtteil Eimsbüttel vollstreckt, wo die 22-jährige Frau und ein 20-jähriger Deutscher festgenommen wurden. In der Wohnung fanden die Einsatzkräfte 71 Verpackungseinheiten mit Kokain sowie Bargeld in Höhe von rund 1.000 Euro. Der 20-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, während die anderen Tatverdächtigen in Untersuchungshaft genommen wurden. Die Ermittlungen dauern an.
Razzia in Hamburg: Acht Festnahmen nach Kokainfund
über dts Nachrichtenagentur
03. Juni 2026 - 13:25 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland